FAQs

Die Auflösende Hypnose nach Floris Weber ist ein ursachenorientiertes Verfahren, mit dem belastende Gefühle und emotionale Blockaden zugänglich gemacht und aufgelöst werden können. 

Durch das Einleiten eines hypnotischen Trancezustands tritt der Verstand in den Hintergrund und der Zugang zur Gefühlsebene wird geöffnet. Dadurch kommt man in Kontakt mit dem eigenen Unterbewusstsein und das Fühlen fällt leichter.

Durch die Hypnose werden die Selbstheilungskräfte des Unterbewusstseins zugänglich gemacht.

Anders als bei der Show-Hypnose oder stark suggestiven Ansätzen stehst du bei der Auflösenden Hypnose als Mensch mit deiner individuellen Geschichte und deiner eigenen Selbstheilungskraft im Vordergrund.

Hypnose-Skripte und Schablonen wende ich persönlich nicht an, weil man mit ihrer Verwendung nach meiner Auffassung das Potential der Hypnose nicht voll ausschöpfen kann.

Unser Unterbewusstsein ist ein Genie. Es hat nicht nur alle emotional relevanten Erlebnisse und Gefühle in sich abgespeichert, es hat auch die Neigung, uns bei der Überwindung unserer emotionalen Probleme zu helfen.

Genauso wie unser Körper evolutionsbiologisch in der Lage ist, sich selbst zu heilen, so kann unsere Psyche das auch.

Durch das Herbeiführen einer hypnotischen Trance werden die Heilkräfte unseres Unterbewusstseins entfesselt. Das Einzige, was wir nun noch tun müssen, ist es, nicht bei der Durchführung der Selbstheilung im Wege zu stehen. Wie genau das geht, zeige ich dir, wenn wir zusammenarbeiten.

Die Auflösende Hypnose zielt im Allgemeinen darauf ab, Probleme emotionalen Ursprungs tiefgreifend und nachhaltig zu lösen.

Sie eignet sich zum Beispiel hervorragend zur Lösung von Selbstwertproblemen, negativen Glaubenssätzen, Beziehungsproblemen und Ängsten.

Ja, die meisten Menschen sind hypnotisierbar. Nur in Einzelfällen – nämlich dann, wenn ein Mensch von Natur aus wenig Gefühle wahrnimmt oder eine starke Abwehr gegenüber einer Selbstbegegnung hat – kann es selten einmal schwierig werden.

Zudem kann die Wirkung der Hypnosebehandlung durch die Einnahme eines Antidepressivums reduziert sein. Die Einnahme von Neuroleptika ist ein Ausschlusskriterium für die Hypnosebehandlung, da die Dämpfung der Gefühle zu stark ist.

Auch pflanzliche Präparate wie z. B. Johanniskraut, Lasea und Baldrian können die Trancefähigkeit negativ beeinflussen.

Hier noch einmal der Hinweis, dass es sich bei meinem Angebot um Hypnose-Coaching handelt. Meine Tätigkeit dient der persönlichen Entwicklung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt oder Heilversprechen gegeben.

In einer hypnotischen Trance steigert sich die Selbstverbundenheit und damit die Wahrnehmung unserer Innenwelt zugunsten einer verminderten Gedankenaktivität. Intensive Gefühle, das Aufsteigen alter Erinnerungen und starke Körperempfindungen können Hinweise auf das Vorliegen einer Trance sein. Auch das Zeitempfinden verändert sich.

Entgegen vieler Vorstellungen ist man während der Trance nicht weggetreten, sondern innerlich wach und klar.

Am besten ist es jedoch, den Gedanken, beurteilen zu wollen, ob man hypnotisiert ist oder nicht, vor der ersten Sitzung loszulassen und sich einfach auf das einzulassen, was geschieht.

Das kann sehr unterschiedlich sein – je nachdem, was du in der Hypnose erlebt hast und an welchem Punkt deines Prozesses du gerade stehst. Es kann sein, dass du die Augen öffnest und einen tiefen Frieden in dir spürst, weil eine Angst plötzlich verschwunden ist. Vielleicht fühlst du dich auch leicht und beschwingt und bekommst spontan Lust, deine Wohnung aufzuräumen.

Genauso kann es jedoch sein, dass du dich zunächst noch traurig oder erschöpft fühlst und ein starkes Bedürfnis nach Ruhe hast. Denk bitte immer daran: Hypnose bedeutet intensive Gefühlsarbeit.

Die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen kann herausfordernd und anstrengend sein. Deshalb können auch die Tage nach einer Hypnose von hoher Emotionalität, intensivem Träumen und anderen Zeichen innerer Bewegung geprägt sein. Das ist völlig normal und Teil deines Entwicklungsprozesses.

In der Regel ja. Du bist während der Hypnose ohnehin präsent und bekommst genau mit, was geschieht. Bei Menschen, die über eine besonders ausgeprägte Trancefähigkeit verfügen, kann es gelegentlich zu kleinen Erinnerungslücken bezüglich einzelner Teile der Hypnose kommen. Dies ist jedoch eher selten und lässt sich meist durch ein anschließendes Besprechen des Erlebten wieder ins Bewusstsein holen.

Der „Gedächtnisverlust“ nach einer Hypnose wird bei der Bühnenhypnose durch Suggestionen erzeugt – also durch eine suggerierte Hemmung der Erinnerungsfähigkeit. Im Hypnose-Coaching hat dies jedoch keinen Nutzen und wird daher von mir nicht angewendet.

Nach meiner Erfahrung sind Online-Hypnosen genauso effektiv wie Hypnosen, die im selben Raum durchgeführt werden. Das Ausschlaggebende ist dabei nicht, ob die Hypnose online oder vor Ort durchgeführt wird, sondern ob ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen dem Hypnotisanden und dem Hypnotiseur besteht.

Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob der Hypnotisand ausreichend über die Hypnose aufgeklärt und auf den Prozess der Hypnose vorbereitet wurde. Dazu dient das Vorgespräch, das es bei mir vor Beginn der eigentlichen Hypnoseanwendung gibt.

Zum einen die Ortsunabhängigkeit. Die Online-Hypnose kannst du von überall dort durchführen, wo eine stabile Internetverbindung besteht und du einen ruhigen Raum für die Hypnoseanwendung schaffen kannst. Nach meiner Erfahrung ist es besser, mit einem Hypnoseanwender zu arbeiten, dem du vertraust und von dem du dich wirklich abgeholt fühlst, als einfach zu „irgendjemandem“ zu gehen, nur weil dieser in der Nähe Hypnose anbietet.

Hier darf noch einmal gesagt werden, dass es nach meiner Erfahrung sehr große Qualitätsunterschiede gibt und ein Laienanwender niemals dieselben Ergebnisse mit einem Hilfesuchenden erreichen wird wie jemand, der Hypnose wirklich im Kern verstanden hat und auch so arbeitet.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass du dein häusliches Umfeld nicht verlassen musst, sondern gewissermaßen in deinem eigenen sicheren Raum die Hypnose erleben kannst.

Zudem wirkt die Hypnose bei vielen Menschen nach. Da du dich während der Hypnosesitzung intensiv mit belastenden Gefühlen auseinandergesetzt hast, ist es möglich, dass du dich danach noch eine Zeit lang erschöpft und emotional fühlst. Die Online-Hypnose hat hier den großen Vorteil, dass du danach nicht direkt wieder Auto fahren musst. Auch der Stress vor der Sitzung – etwa einen Parkplatz zu finden oder Fahrzeit einzuplanen – entfällt.

Da wir in der Hypnose immer mit Gefühlen arbeiten, können auch in der Online-Hypnose Emotionen intensiv wahrgenommen werden. Nach meiner Erfahrung ist es nicht zwingend erforderlich, dass wir uns dafür im selben Raum befinden. Emotionale Prozesse lassen sich online genauso gut begleiten wie vor Ort.

Ja, Online-Hypnose ist genauso sicher wie eine Sitzung vor Ort. Du befindest dich während der gesamten Sitzung in einem entspannten, wachen und klaren Zustand und behältst jederzeit die volle Kontrolle über den Prozess. Sollte es im seltenen Fall zu einer Unterbrechung der Internetverbindung kommen, bleibst du weiterhin in einem entspannten Zustand und kannst dich leicht selbst aus der Trance lösen. Zusätzlich sichere ich mich stets telefonisch ab, um auch bei technischen Problemen in Kontakt zu bleiben.

Dein Wohlbefinden hat dabei oberste Priorität. Du kannst dich darauf verlassen, dass du während der gesamten Sitzung gut begleitet bist. Mit der richtigen Vorbereitung – wie einer stabilen Internetverbindung und einem ruhigen Umfeld – ist Online-Hypnose eine ebenso effektive und sichere Methode wie eine Sitzung vor Ort.

  1. Stelle sicher, dass deine Internetverbindung stabil ist und dein Laptop, Tablet oder Smartphone vollständig aufgeladen ist. Halte außerdem ein Telefon bereit, um bei technischen Problemen erreichbar zu bleiben.
  2. Zudem ist es wichtig, dass du dich während der Online-Hypnosesitzung in einem ruhigen, sicheren Raum befindest, in dem du nicht abgelenkt wirst.
  3. Wähle eine bequeme Position, in der du entspannt sitzen oder liegen kannst.
  4. Idealerweise steht der Computer oder das Smartphone so, dass ich dein Gesicht gut erkennen kann. Hierfür ist es hilfreich, kein helles Fenster im Hintergrund zu haben.
  5. Außerdem ist es sinnvoll, sich schon vor der Sitzung Papiertaschentücher bereitzulegen, vor allem wenn du das Gefühl hast, dass bei deinem Thema Wut und Trauer eine Rolle spielen könnten.
  6. Vor der Sitzung bekommst du von mir eine E-Mail mit dem entsprechenden Zoom-Link für unsere Hypnosesitzung zugesandt.

Jeder Mensch und jedes Problem sind einzigartig. Im Regelfall sollte man nach spätestens 3–4 Hypnosen merken, dass sich etwas verändert. Natürlich kann es auch schon nach 1–2 Hypnosen zu spürbaren Durchbrüchen, Problemlösungen und Symptomveränderungen kommen.

In einem seriös durchgeführten Hypnose-Coaching wird jedoch in der Regel eine kontinuierliche Zusammenarbeit über einige Wochen bis Monate angestrebt. Dies führt erfahrungsgemäß zu den zuverlässigsten Ergebnissen.

Bei komplexeren Anliegen empfehle ich, die ersten drei Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen durchzuführen. Anschließend besprechen wir gemeinsam, ob die Intervalle vergrößert oder beibehalten werden sollen – abhängig vom Fortschritt und individuellen Bedarf.

Die Gefühlserfahrungen, die Menschen während einer Hypnose machen, können nicht nur sehr heilsam, sondern auch sehr intensiv sein. Daher sollte man damit rechnen, in der Hypnose auch intensiven Gefühlen und prägenden Schlüsselerlebnissen des eigenen Lebens zu begegnen.

Hypnose ist nicht immer nur angenehm. Häufig werden auch belastende oder unangenehme Gefühle spürbar, damit sie verarbeitet und gelöst werden können. Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen Gefühlen ist oft ein wichtiger Schritt, um innere Konflikte zu lösen und sich langfristig besser zu fühlen.

Die Angst vor der „Unaushaltbarkeit“ von Gefühlen ist ein Klassiker in einer Hypnosepraxis. Gefühle können extrem stark sein, gerade wenn sie in einer hypnotischen Trance gespürt werden. Um deine Gefühle in einem sicheren Rahmen auszuspüren, bin ich für diesen Zeitraum dein persönlicher Begleiter. So kannst du auch starke emotionale Belastungen loswerden.

Außerdem reguliert unser Unterbewusstsein erfahrungsgemäß die Intensität von Gefühlen während einer Hypnose. Es kommen nur die Gefühle an die Oberfläche, die du in diesem Moment tatsächlich halten kannst, auch wenn sie sich intensiv anfühlen. Wichtig ist, dass du nicht versuchst, den Prozess zu steuern, weil das wiederum den natürlichen Fluss der Hypnose und die Heilkraft deines Unterbewusstseins stören könnte.

Nein, das kann man nicht. Sobald man sich in der Hypnose befindet, übernimmt das Unterbewusstsein die Führung und entscheidet, was wir sehen und spüren werden. Hier müssen wir Vertrauen darin haben, dass unser Unterbewusstsein selbst am besten weiß, wie es uns helfen kann.

Nach meiner Erfahrung verfügt unser Unterbewusstsein über eine unglaubliche Weisheit. Das heißt, es reguliert selbst, welche Themen sich in welcher Reihenfolge und Intensität zeigen. Darauf dürfen wir vertrauen.

In der Regel nicht. In meiner Hypnosepraxis ist es ganz normal, dass viele Menschen mit Angstproblemen zu mir kommen. Diese zeigen sich fast immer in einer gewissen Neigung, Dinge kontrollieren zu wollen. Solange du jedoch Vertrauen zu mir aufbauen kannst, bekommen wir das mit hoher Wahrscheinlichkeit hin.

Wenn eine Hypnose „nicht klappt“, können nach meiner Erfahrung verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Diese reichen von einem Mangel an Vertrauen bis hin zu nicht ausreichenden Fähigkeiten des Hypnotiseurs.

Weitere Faktoren wie die Art der Hypnose (Suggestionshypnose, Hypnoanalyse vs. Auflösende Hypnose®) spielen zudem eine wichtige Rolle. Daher sollte in einem solchen Fall zunächst sorgfältig besprochen werden, woran das Scheitern beim letzten Mal gelegen hat, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Hypnose zu schaffen.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, einen zweiten Versuch mit einem anderen Hypnoseanwender zu starten.

In bestimmten Fällen ist eine auflösende Hypnose nicht oder nur eingeschränkt geeignet. Dazu zählen unter anderem:

  • Akute psychotische Erkrankungen (z. B. Psychosen, Schizophrenie oder manische Episoden)
  • Schwere Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline-Persönlichkeitsstörung)
  • Schwere depressive Episoden
  • Epilepsie
  • Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Die Einnahme bestimmter bewusstseinsverändernder oder stark dämpfender Psychopharmaka (z. B. Neuroleptika)
  • Schwangerschaft

Bei meinem Angebot handelt es sich um Hypnose-Coaching. Meine Tätigkeit dient der persönlichen Entwicklung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt oder Heilversprechen gegeben.

Meine Leistungen erfolgen ausschließlich auf Selbstzahlerbasis. Eine Abrechnung mit gesetzlichen oder privaten Krankenkassen ist nicht möglich.

Meine Arbeit dient der persönlichen Entwicklung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt oder Heilversprechen gegeben.